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Topfit ohne Risiko (aus focus.de)

Ob jung, alt, sportlich oder untrainiert – mehr als jede andere Sportart eignet sich Golf für jedermann. Für den Erfolg spielen allerdings viele Faktoren eine Rolle: Technik, Taktik, Ausdauer und Psyche. „Da können sich viele Fehler einschleichen“, weiß Helmut Böhmer, Manager der Golfakademie Paderborn.


Das Lehr- und Untersuchungszentrum hat sich unter den europäischen Golf-Forschungsinstituten einen Namen gemacht, indem es unter anderem die körperlichen und geistigen Auswirkungen der Sportart Golf untersucht – vom Freizeitgolfer bis zum Professional. Böhmers Ratschläge zum optimalen Zusammenspiel zwischen Beweglichkeit, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit – ohne gesundheitliche Schäden:


Positive Trainingseffekte

  1. Aufzählungszeichen Fettverbrennung: Eine 18-Loch-Runde dauert in der Regel vier Stunden und kostet den Körper mindestens 1200 Kalorien. Sie ist auch für Menschen mit Bluthochdruck geeignet, weil die niedrige, aber konstante Belastung ideal für Herz und Kreislauf ist.

  2. Aufzählungszeichen Muskeltraining: Bei einem korrekten Abschlag spannen sich 124 von insgesamt 434 Muskeln – Training von Kopf bis Fuß.

  3. Aufzählungszeichen Stressabbau: Entspannung und Bewegung in der Natur sind gut fürs Gehirn. Während unser Alltag das Nervensystem überfordert, vermuten die Paderborner Forscher beim Golfen eine Erhöhung der Leistungsbreite des Gehirns.

  4. Aufzählungszeichen Konzentrationsfähigkeit: Mentale Stärke ist für einen Golfer ungemein wichtig. Hitzköpfe werden zwangsläufig gekühlt, weil mit Erregung kaum ein Ball ins Loch rollt. So ist jeder Schlag und jede Runde auch ein gutes Training für die Psyche.


Risiken

  1. Aufzählungszeichen Fehlerhafte Technik: Stimmt die Schwungmechanik nicht (z.B. mehr Kraft als Technik) oder schlägt man zu oft in den Boden (Schläger und Handgelenk werden von 170 km/h auf 0 km/h abgebremst) können sich akute Überlastungsschäden einstellen. Der „Golfer-Ellenbogen“ oder die „Golferschulter“ sind zum Beispiel Beschwerden, die ihren Krankheitswert erst nach längerer Ausübung erlangen und chronisch werden können. TIPP: Vor allem Anfänger sollten keine Runde ohne Trainer oder zumindest erfahrene Golf-Partner absolvieren.

  2. Aufzählungszeichen Übermäßiges Training und Spiel: Zu viel Ehrgeiz macht krank das gilt auch beim Golf. Wer zu oft und intensiv auf die Driving Range oder den Platz geht, muss mit Problemen im Bereich von Hand und Handgelenk, aber auch dem unteren Rücken rechnen. Das zeigt sich vor allem bei den Professionals: Im Durchschnitt pausiert jeder fünf Wochen im Jahr auf Grund von Verletzungen. TIPP: Gründliches Auf- und Abwärmtraining etwa fünf bis zehn Minuten beugt Verletzungen vor. Wer außerdem seine Bauch- und Rückenmuskulatur trainiert, schafft die beste Basis für schmerzfreien Spiel-Spaß. Nach individuellen Übungen, auch für zu Hause, fragen Sie am besten Ihren Golflehrer.


Links zum Thema:


Golf-Gesundheit-Training


50plus.golf


Golf-Gesundheit


Golfverband-Hamburg


Golfforum

Viele von uns haben meist nur die Verbesserung des Handicaps im Sinn und oftmals nehmen wir uns ein Beispiel an der Schwung-Technik der Tourspieler. Ob das immer ratsam ist, sollte man ggf. mit seinem Orthopäden besprechen... Hier ein paar allgemeine Hinweise, sowie weiter unten Links auf interessante Websites in diesem Zusammenhang.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es schon sehr hilft, zumindest ein paar Kniebeugen, leichte Dehnübungen und, ähnlich wie der Golfer oben, diese Rotationsübungen zu machen, bevor man den ersten Ball anspricht...

Und jetzt sollten hier Profis zu Wort kommen: